Inhalt
- Assemblage: „Es war einmal ein Spielzeughändler …“
- Assemblagen „Once Upon A Time In America“, 2000 – 2015
- Assemblagen „Spitzweg“
- Assemblagen „Aphorismen“
- Lichtkunst
- Installationen
- Grafik
- Insect shadows
- Objekte
- Neue Collagen
- Arbeiten auf Papier
Assemblagen
| Assemblage: „Es war einmal ein Spielzeughändler …“ |
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Bei „Es war einmal ein Spielzeughändler …“ handelt es sich um ein Projekt, das sich noch in Arbeit befindet. Ziel ist es, den Satz: Es war einmal ein Spielzeughändler, der hieß Markus und nahm mit sich alles Spielzeug aus dieser Welt aus Buchstaben, die aus Spielzeugen bestehen, zu gestalten. Es ist ein Satz aus dem Buch „Hundejahre“ von Günter Grass. Gemeint ist die Figur des jüdischen Spielzeughändlers, Sigismund Markus, der von den Nazis gezwungen wurde, Selbstmord zu begehen.
| Assemblagen „Once Upon A Time In America“, 2000 – 2015 | Seitenanfang |
„Once Upon A Time In America“ – das sind 12 Assemblagen in kleinen, beleuchteten Kästen, bestehend aus Postkarten und Spielzeugen. Der Titel der Serie hat weniger mit dem gleichnamigen Film zu tun, als mit dem spontanen Ausruf einer Betrachterin dieser Serie. Ja, es geht sehr amerikanisch zu. Auf den Postkarten sind Motive des amerikanischen Malers Edward Hopper zu sehen, die Spielzeuge stammen zwar aus den 60iger Jahren, zeigen aber mit Micky Maus, Donald und Goofy z.B. eher popkulturelle, amerikanische Produkte, die viele Generationen geprägt haben. Sie sind ebenfalls Produkte der dreissiger und vierziger Jahre. Die Spielzeuge erweitern, karikieren und spielen mit den Abbildungen der Kunst von Edward Hopper.
Die Arbeiten bieten eine spielerische, anspielungsreiche Auseinandersetzung mit den amerikanischen Einflüssen auf unsere europäische Kultur dar.
| Assemblagen „Spitzweg“ | Zurück |
Die „Spitzwegassemblagen“ bestehen aus einer 8-teiligen Postkartenserie von Gemälden des Malers der Romantik Carl Spitzweg in Kombination mit Spielzeugsoldaten. Die Idylle auf Spitzwegs romantisierten Szenen des Alltagslebens des 19. Jahrhunderts wird immer wieder durch, häufig erst auf den 2. Blick zu erkennende Spielzeugsoldaten, ergänzt und erhält dadurch einen anderen Kontext.
Wer kennt sie nicht: Aphorismen -bücher oder -karten mit sinnigen Sprüchen zu den verschiedensten Lebenslagen und Fragen. Sie werden häufig bebildert mit Landschaften oder Gegenständen, die Vergänglichkeit, Weite oder auch Lebensentscheidungen, Tod, Geburt symbolisieren. Die Arbeit „Aphorismen“ spielt mit diesen bildhaften Aussagen.
„Sanfte Regen werden kommen Nr. 1–6“ ist der Titel dieser Serie, die ich bereits 2018 geschaffen und nun restauriert habe, da bei einigen Arbeiten die Mechanik defekt war.
Der Titel bezieht sich auf die Erzählung „There Will Come Soft Rains“ aus den Marschroniken von Ray Bradbury (1950). Diese wiederum nimmt Bezug auf das Gedicht „There Will Come Soft Rains“ von Sara Teasdale, das 1920 in ihrem Gedichtband Flame and Shadow erschien. Teasdale schrieb es unter dem Eindruck des Ersten Weltkriegs.
Bradbury schildert in seiner Geschichte ein Haus der Zukunft, das vollautomatisch weiterfunktioniert, obwohl seine Bewohner bei einem atomaren Angriff ums Leben gekommen sind.
Die im Text beschriebene Kinderzimmerwand, auf der unablässig dieselben bewegten, farbigen Bilder erscheinen, inspirierte mich zu dieser Serie kinetischer Lichtobjekte.
„Shadows on the wall“, Videoloop, 2025
Installation „Gedeckter Tisch“, 2018, Lebensmittelplastikbehälter, genäht, 120 x 140 cm
Installation „Die Stadt“ – ein Stadtmodell, Gips, abgeformten Lebensmittelverpackungen, ca. 2 x 3 m
Installation/Objekt „ohne Titel“, Durchmesser ca. 120 cm, Höhe 100 cm, drehend
- test
- Ingrid Schmechel
- „Shelter“ Bleistiftzeichnunng auf Papier, 2021
- „Lass uns abhauen“ Aquarell auf Papier, 2021
- „Lass uns abhauen“ Aquarell auf Papier, 2021





















































